Projekte 1913-1945. Der erste Weltkrieg verhinderte Pläne von 1913, ein neues Krankenhaus zu errichten. Am 9. November 1919 stimmte die Bürgerschaft einem Projekt zu, das rund 60 Betten vorsah und 1,35 Mio. Franken kosten sollte. Allerdings konnte auch ein reduziertes Projekt nicht ausgeführt werden, da 1922 eine kantonale Spezialsteuer für Spitalbauten abgelehnt wurde. 1944/45 wurde ein weiteres Projekt vom Grossen Rat und der Bürgerschaft angenommen - da aber Bundessubventionen ausblieben, wurde das Projekt zurückgestellt. Immerhin war der Boden gesichert, da die Liegenschaft "Grünau" an der Fürstenlandstrasse durch die Bürgerschaft erworben wurde.
Projekte 1956-1965. Nachdem 1956 ein kanontales Gesetz zur Spitalfinanzierung angenommen worden war, wurde 1958 dem Regierungsrat ein Raumprogramm eingereicht, das 110 bis 120 Betten vorsah. Erst 1961 konnte das Bauvorhaben weiterbearbeitet werden. 1964 wurde so dem Regierungsrat ein Beitragsgesuch über 14,5 Mio. Franken eingereicht, das auf 13 Mio. Franken reduziert wurde. Am 13. April 1965 stimmte der Grosse Rat einem Staatsbeitrag zu, am 9. Februar 1966 genehmigte er das Projekt. Am 20. März 1966 stimmte das St. Galler Volk der Vorlage zu, in Wil wurde am gleichen Tag der Spitalbau mit 1'593 Ja zu 239 Nein beschlossen.
Spitalbau 1966-1970. Am Montag, 20. Februar 1967, wurde der erste Spatenstich für den Bau des Spitals Wil getan.
Die gesamten Baukosten beliefen sich schliesslich auf Fr. 13'825'851.-- . An die subventionsberechtigte Bausumme konnte ein Kantonsbeitrag von 60 %, das heisst von gut 8.2 Mio. Franken eingefordert werden. Die offizielle Einweihung des Spitals und des Personalhauses konnte am 21. März 1970 begangen werden, am 6. April 1970 erfolgte die Eröffnung des Betriebes und die erste Patientenaufnahme. www.srft.ch Hier ein link zur Spitaleröffnung 1970: https://memobase.ch/de/object/srf-029-ff817a83-ffb2-4163-b162-82a3aa85e6f9_04?term=wil%20sg&filter%5Baccess%5D%5B0%5D=Online&position=0










