Raum

Rudenzburg mit Nebengebäude

Häuser · Raum

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Toggenburgerstrasse 35 und 37 Erbaut 1774 für Reichsvogt Josef Pankraz Grüebler (1737-1803), welcher 1795 auch das Baronenhaus am Hofplatz errichten liess. Von seinem Schwiegersohn Johann Nepomuk Wirz a Rudenz (1766-1841), dem späteren Besitzer, erhielt das Haus seinen Namen. Seit 1848 ist sie Arzthaus,1856 bis 1895 für Psychiatrie mit Patientenzimmern, 1896 bis 1987 für Allgemeinmedizin. Aerzte waren Dr. med. Heinrich Ellinger, Dr. Hugo Henne und Dr. Josef Heinemann. 1890 Aus- und Anbau des östlichen Hausteils. 1905 Verkauf des Hinterhauses Nr. 37 an Kunstmaler Arnold Huber (1873-1953), der es 1924 weiter verkaufte an Dr. iur. Heinrich Bischoff, Präsident des Bezirksgerichts und der Ortsbürgergemeinde. Geschützte Kulturobjekte.

Barockes dreigeschossiges Herrschaftshaus unter Mansarddach. Gerade Süd- und Westfront. Nord- und Ostfassade als Folge von baulichen Veränderungen mit gestuftem Verlauf. Auf der Südseite Rundbogenportal mit der Datierung 1774 am Schlussstein. Schmiedeeisenarbeit am Oberlicht. Kunstvoll gearbeitetes Gartentor. Westportal mit klassizistischen Motiven an der Türe und in den Formen des Rokoko geschmiedetes Oberlichtgitter. Datierung 1774 in römischen Ziffern am Schlussstein.

Im Innern geschnitzte Türen und Täfer, zum Teil mit Intarsienfüllungen. Musiksaal im 3. OG mit figürlichem Rokokostuck an Decke und Supraporten, die zu den qualitätvollsten Schöpfungen des Vorarlbergers Peter Anton Moosbrugger (1732-1806) gehören. Zur Rudenzburg gehört eine Parkanlage nach französischem Vorbild.

Bildarchiv (12)

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Quelle: wilnet.ch