Vom 3. bis März 2001 fand im Hof im Gewölbekeller eine Ausstellung zu den "Wilden Zeiten" in Wil statt. Vier ehemalige Aktivisten, Franziska Peterli, Marcel Koch, Renato Müller und Werner Warth, der mitlerweile als Stadtarchivar von "Berufes" wegen auch die jüngste Vergangenheit pflegen darf, waren das Projektteam. Hier die Einleitung zur Ausstellung:
Hoffnungen, Visionen, Träume, Illusionen, Realitäten. Jede Generation hat ihre eigenen Riten, Rituale und Initiationen entwickelt, um einen bewussten Übergang in die Erwachsenengesellschaft zu vollziehen.
Die frühe 80-er Generation kämpfte um Freiräume und Schauplätze (AJZ; Reithalle Bern, Löwenbräuareal Wil), die sich von denen der etablierten Kultur jener Zeit klar unterschieden. Schlagworte waren "Selbstverwaltung", "Entfaltung" und "Selbsttätigkeit". Der grassierenden Konsumhaltung der Gesellschaft sollte ein bewusster Umgang mit eigenen Ressourcen und eigener Kreativität entgegen gesetzt werden.
Jede Generation kämpft mit ihr spezifischen typischen Mitteln um Abgrenzung gegenüber der Gesellschaft.
Momentan scheint es, dass die junge Generation einen anderen Ausdruck gefunden hat: Rückzug, scheinbare Passivität und unkritische Konsumhaltung werden als Merkmale genannt. Ob diese Einschätzung richtig ist, sei dahingestellt. Ihr Erscheinungsbild unterscheidet sich jedoch ganz auffallend von jenem der erwähnten Generation (1980 - 1985).
Hier zum Plakat der Ausstellung:

