Seit Jahrhunderten wird in den Gemeinden Wil und Bronschhofen Wein angebaut. Im Laufe der letzten 150 Jahre nahm die Rebfläche auf Grund der zunehmenden Umwandlung von Rebland in Bauland, Rebkrankheiten (1906) sowie Frostschäden (1955) stetig ab.
1896 umfasste der Bronschhofer Rebberg 10,2 ha, (1986 noch 1,6 ha) und gehörte 58 Besitzern. Der ortsbürgerliche Rebberg umfasste 1986 85 Aren mit ca. 4'000 Rebstöcken.
Während früher nur Blauburgunder angebaut wurde, ist neu die Sorte Regent dazugekommen.
Regent (Diana X Chambourcin) wurde von der deutschen Bundesanstalt für Rebbau Geilweilerhof gezüchtet. Sie weist eine mittelstarke Resistenz gegen den Echten Mehltau auf und eine gute Resistenz gegen den Falschen Mehltau. Die Trauben sind mittelgross, mit einer Reifezeit, die zwischen derjenigen des Riesling x Sylvaner und des Blauburgunders liegt. Je nach Kelterungsart lassen sich Rosés und tieffarbige Rotweine erzeugen. Die Weine erinnern an Provenienzen aus dem süd-südwestfranzösischen Raum.
In Wil wird der Blauburgunder mit Regent zum "Wiler Aebtetrunk" assembliert.
Traubenernte 2003:
Blauburgunder 10'687 kg mit 99.85 Oechslegraden Regent 1'833 kg mit 92.3 Oechslegraden https://ortsgemeindewil.ch/oekologie/rebberg/














