Hermann Koch wurde 1871 in Neustadt an der Haardt in Bayern geboren. Aufgewachsen in bürgerlichen Verhältnissen kam er, dessen künstlerische Anlagen und Neigungen schon früh erkannt wurden, zur Ausbildung als Hozbildhauer nach München. Obwohl von recht schwacher körperlicher Statur, arbeitete Koch ab 1893 in Wil als Altarbauer, zuerst bei der Altarbaufirma von August Müller, dann ab 1898 in der Werkstatt von Karl Glauner Vater. Von 1912 bis Kriegsausbruch arbeitete er in Hallein bei Insbruck, um dann für Bayern im ersten Weltkrieg als Hilfsdienstleistender seine Militäpflicht zu erfüllen. Ab 1915 war er wieder in Wil bei Karl Glauner und später bei der Firma Marmon und Blank.
Hier entstand auch sein immenses schriftstellerisches Werk, vor allem Gedichte, Novellen und Legenden waren sein Gebiet. Ein Teil seines Nachlasses ist im Stadtarchiv Wil erhalten, leider noch unbearbeitet. Im Frühjahr 1935 ist Hermann Koch gestorben.





