Kultur

Knus, Hans Caspar (um 1600)

Bildende Kunst · Kultur

Seine wenigen Lebensdaten sind schnell aufgezählt; Hans Caspar Knus stammt nachweislich aus Konstanz und wurde 1602 in Wil eingebürgert. Er lebte an der Kirchgasse in Wil und ist wahrscheinlich im Pestjahr 1611 gestorben. Obwohl als Vertreter der Bodensee-Renaissance-Künstler einstufbar, blieb er einer gotischen Grundhaltung treu. Hauptwerke finden sich in der Pfarrkirche Henau, im ehemaligen Wiler Schützenhaus am Stadtweier, vor allem aber in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus. Die Wandmalereien im Chor, die Sieben Sakramente darstellend, und im südlichen Seitenschiff das Votivbild der heiligen Katharina mit Heinrich von Seuse, dazu der Heilige Rochus, können Knus zugeschrieben werden, ebenso wie mit grosser Wahrscheinlichkeit die dekorative Ausmalung des Rippengewölbes und des Chores.

Bildarchiv (6)

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Quelle: wilnet.ch