1896 als Leichenhaus mit Abdankungskapelle erbaut. Diente später der Pathologie. Nach denkmalgerechter Renovation 1987 als Kulturpavillon eröffnet. Geschütztes Kulturobjekt.
Der Bau atmet, im Wortlaut passend zu seiner ursprünglichen Verwendung, klassisches Pathos. Eine Treppe führt zum von toskanischen Säulen (Monolithen) getragenen Portikus. Sie tragen das Gebälk, welches mit Triglyphen geschmückt und oben mit einem Zahnschnittfries abgeschlossen ist. Darüber schmuckloses Giebelfeld. Den Bau instrumentieren quadrierte Eckpilaster und seitlich am Portikus zwei Rundbogen mit einer Volute als Schlussstein. Unten je eine Balustrade. An den Seitenfassaden und auf der Nordseite rundbogige, von rustizierten Bögen mit Schlusssteinen überdachte Fenster.