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Kraftwerkprojekte an der Thur - 1927-1930

Häuser · Raum

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Die relativ hohen Energiebezugskosten bei den SAK ließen den Gedanken für eine eigene Wasserkraftanlage an der Thur nie zur Ruhe kommen. In den Jahren 1927 und 1928 wurde durch das Ingenieurbureau Rob. Albiez, Winterthur, ein neues generelles Projekt für eine vereinfachte Anlage in der Mühlau ausgearbeitet. Dieses Projekt sah als Variante eine Staumauer mit angebauter Zentrale an der gleichen Stelle vor, wie beim Vorschlag Kürsteiner vom Jahre 1917. Bei einer Baukostensumme von rund 11/2 Millionen Franken wurden 2 Turbinen a 500 PS vorgesehen. Die Gestehungskosten pro erzeugte kWh bei voller Ausnützung des Werkes wurden mit 3,2 Rp. errechnet; für den damaligen Bedarf der Gemeinde Wil von nur 1,8-2 Millionen kWh mußte aber ein Gestehungspreis von 5,6 Rp. angenommen werden. Die Ueberprüfung und teilweise Abänderung des Projektes Albiez durch die Firma Locher & Co. Zürich erstreckte sich bis zum Jahre 1930; man war allgemein der Ansicht, daß die generellen Studien Resultate ergaben, die weitere Untersuchungen vollauf rechtfertigten. Für den momentanen Energiebedarf von Wil wurde die Anlage als ausreichend betrachtet, wobei eine spätere Erweiterung durch Angliederung einer Dieselanlage gedacht war.

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1927-Ansicht-Staumauer.JPG1927-Maschinenhaus.JPG1929-Situation-Stausee.JPG1930-Maschinenhaus-Details.JPG1930-Situation-Thurlauf.JPG1930-Staumauer-Details.JPG1930-Staumauer-Statik.JPG1930-Stauraum-Stauflaeche.JPG1927-Wasserkraftanlage_Situation_.JPG1927-Statischer_Wasserbedarf.JPG1927-Statische_Untersuchung_1.JPG1927-Statische_Untersuchung_3.JPG1927-Statische_Untersuchung_4.JPG

Quelle: wilnet.ch