1874 erbaut im Auftrag von Ulrich Fischer. 1877 betreibt Blasius Lorenz Senn darin eine Schmalzfabrikation. 1894 eröffnet Dr.med. Albert Senn eine Augenklinik. 1921 übernimmt die Ortsbürgergemeinde das Haus und eröffnet 1922 das Pfrundhaus "zum Sonnenhof", das 1980 geschlossen wird. Im gleichen Jahr gelangt das Haus an die Politische Gemeinde, die es 1986 restauriert und später der Musikschule zur Verfügung stellt. Geschütztes Kulturobjekt.
Dreigeschossiges, siebenachsiges Gebäude unter Walmdach. Im Sockelgeschoss Sichtquaderwerk und Eckpilaster aus Tuffstein. In den OG Pilaster und als Abschluss Kranzgesims mit Zahnschnittfries aus Holz. Im 1. OG die drei mittleren Fenster mit Giebelbekrönungen, die äusseren mit Architravüberdachungen. Die westliche Seitenfassade ist zweiachsig und analog zur Hauptfassade komponiert. Auf der vierachsigen Ostseite Fenster ohne Instrumentierungen. Auf der Nordseite verschindelte Fassade.
