Ehemaliger Wohnsitz des Bauerngutes des von Thurn’schen Besitzes auf "Neulanden", erbaut von Junker Ludwig von Thurn (vor 1590-1654). Dieser erbaute auf dem von ihm erworbenen Land das "Bischofsburg" genannte Herrenhaus und dazu später das stattliche Bauernhaus für den Gutsbetrieb. Beides blieb in Familienbesitz bis 1824. Das später "Schlösschen" genannte Herrenhaus wurde nach dem 2. Weltkrieg abgebrochen. Umbau und Renovation 1979, 2001. Geschütztes Kulturobjekt.
Haus unter Krüppelwalmdach mit in den 1930er Jahren errichtetem Anbau. Über massivem Sockel eine teils verputzte Fachwerkkonstruktion. Ein Teil davon ist auf der Westseite sichtbar. An der Südfront regelmässige Fensterachsen (wohl 19. Jh.). Im Giebel Zwillingsfenster. Dachuntersicht bretterverschalt. Geschnitzte und verzapfte Flugdreiecke. Auf der Nordseite kleine, holzumrandete Fenster. Schwarz-weiss geflammte Klappläden und illusionistische Eckquaderbemalung setzen besondere Akzente. Festlicher Raum mit grossflächiger Kassettendecke im 1. OG.