Erbaut nach 1913 datierten Plänen des Architekten und Baumeisters Adolf Gessert (1872-1954). Geschütztes Kulturobjekt.
Zweigeschossiger Bau des nachklingenden Jugendstils unter Walmdach. Angebaut sind ein Seitenrisalit und eine Veranda. Dacherker und Dachhäuschen beleben die zweiteilige Dachkonstruktion. Zwei Wand- und ein Freipfeiler auf einer massiven kubischen Basis und mit Zahnschnittfries im Kapitell tragen das Portaldach. Daneben hohes, rundbogiges Treppenfenster mit Glasmalerei. Überdachter Eckerker. An der Ostseite Veranda mit jugendstilhaften Glasfenstern. Beachtliche Intérieurs aus der Bauzeit. Auf der Südseite tragen doppelt stehende, massive Konsolen einen Balkon mit von Festons geschmücktem Geländer. Westlich ein polygonaler Eckerker. Zur Hausanlage gehört ein Gartenpavillon unter Zeltdach.