1907 erbaut vom Wiler Architekten Paul Truniger (1878-1946) für Fotograf Hermann Tschopp. Der Hausname stammt von den damals für Foto- und Filmaufnahmen gebräuchlichen Jupiterlampen. Geschütztes Kulturobjekt.
Das Jugendstilgebäude steht als Kopfbau in einem Eckzwickel des strahlenförmig verlaufenden Jupiterplatzes. Der Mittelteil ist von einem Walmdach, die Seitenflügel von Mansarddächern überdeckt. Am Sockelgeschoss Sichtquaderwerk und rundbogige Fenster. Ein grosser, geschwungener Blendgiebel mit Jugendstildekoration bekrönt die Westfassade. Er ist von einer versetzten Eckquadrierung eingefasst. Im Giebelfeld zwei rundbogige Fenster mit Pilasterinstrumentierung, darüber ein Ochsenauge. Den Mittelteil betonen drei Balkone, getragen von breiten, profilierten Konsolen. Erkertürme beleben die Seitenfassaden. Sie weisen figurale Konsolen im Jugendstil und ein Würfelfries auf und sind von einem Glockendach überwölbt. Der Jupiter ist eine "Kathedrale unter den Profanbauten" (Bernhard Anderes, Kunsthistoriker).


