1890 im Stil der Neu-Renaissance erbaut nach mündlicher Überlieferung vom Wiler Architekten Albert Grüebler (1857-1912). Baumeister: Ferdinand Stadler. 2002 im Sinn der Denkmalpflege restauriert. Geschützte Kulturobjekte.
Im Haus Nr. 41 wurde 1890 die Wirtschaft zum "Schweizer-Bund" eröffnet. Ab 1896 "Spanische Weinhalle" mit Weinhandlung und Gartenwirtschaft auf der Westseite bis 1945. Im Haus Nr. 43 wurden ein Bazar und ein Spielwarengeschäft betrieben.
Ein zweiachsiger Mittelteil trennt die zwei Seitenflügel. Im EG tragen toskanische Säulen Rundbogenarkaden mit Schluss-steinen. Das Sockelgeschoss in Polstermauerwerk wird durch ein Kranzgesims von den OG getrennt. An beiden Häusern in den Mittelachsen von Volutenkonsolen getragene Balkone mit Balustraden. Über den Balkontüren muschelartige Über-dachungen. An den übrigen Fensterbekrönungen Girlandenmotive, im 1. OG Brüstungsornamente, im 2. OG konsolengetragene Sohlbänke. Beide Seitentrakte sind mit Ecksteinpilastern instrumentiert. Ein Kranzgesims mit Konsolfries schliesst die Fassade ab. Die Seitenfassaden sind mit den Fensterverdachungen, den konsolengetragenen Sohlbänken und dem Kranzgesims gleich instrumentiert, sonst aber einfacher gestaltet.