"Ich habe immer zur Ehre Gottes gemalt !"
Karl Glauner wurde am 27. Februar 1902 in Wil als Sohn des Altarbauers Karl Glauner geboren.
Schon in der Schule fiel sein überdurchschnittliches Zeichentalent auf; schon damals verspürte er die unbändige Lust zu malen. Nach der Matura folgte er den Weisungen seines Vaters nicht. Er führte das Architekturstudium nicht bis zum Ende, sondern besann sich auf seine innere Stimme, die ihn ganz für die Malerei eingenommen hatte. Kunstmaler wurde er auf dem Weg des Selbststudiums. Glauner vertraute auf seine, wie er überzeugt war, von Gott geschenkte Begabung. Es zog ihn auf Reisen, nach Paris, Wien, Salzburg und Italien. Karl Glauner genoss das Reisen. Von überall brachte er Skizzen und Zeichnungen mit, die er dann zu Hause im Atelier in Gemälde umsetzte.
Sein letztes Bild schuf der Künstler im Alter von 90 Jahren. Damals entschloss er sich, den Pinsel aus der Hand zu legen und sich am vollbrachten Lebenswerk zu erfreuen. Sein Werk umfasst damit insgesamt über 4'000 Gemälde, Zeichnungen und Skizzen.
Am 18. April 2000 ist Karl Glauner nach einem bewegten Leben, das er ganz seinem Glauben, seiner Kunst und seiner Freiheit gewidmet hatte, ruhig für immer eingeschlafen.
Der künstlerische und der persönliche Nachlass werden seit 2000 von der Kunstmaler Karl Glauner-Stiftung gepflegt und verwaltet. Mitlerweile sind die meisten Gemälde und Skizzen inventarisiert und fachgerecht gelagert.















