Arbeit & Wirtschaft

Restaurant "Weiher" bzw. "Lhasa-Weiher" bzw. "Laghetto"

Gastgewerbe · Arbeit & Wirtschaft

Wer früher um den Stadtweiher spazierte, der mag sich vielleicht noch an das kleine Häuschen erinnern, das da im "Rank" stand. Frau Rombach, die ihrer Lebtag lang als Serviertochter im Hotel "Schwanen" arbeitete, bewohnte zusammmen mit ihrer Schwester das einfache Gebäude. Nachdem sämtliche Wirtschaften in der Nähe des Stadtweihers eingegangen waren - das "Schützenhaus", das "Bädli" ebenso wie der "Bund" - drängte sich fast eine Neugründung auf. Die "Hoch- und Tiefbau AG" in Wil erstellte nach dem Abbruch des "Rombachhauses" an dessen Stelle ein gediegenes Speiserestaurant. Am 1. Februar 1979 konnte so das Restaurant zum "Weiher" eröffnet werden. Zwar als neuer Betrieb mit der Anfangsskepsis des Wiler Publikums konfrontiert, konnte der "Weiher" doch rasch Fuss fassen. Das Restaurant, mit Cafä und Bar im Parterre, sowie einer Stube für 20 Personen, erfreut sich wegen seiner guten Küche steigender Beliebtheit. Der Saal im 1. Stock mit zirka 70 Plätzen eignet sich ausgezeichnet für Bankette und andere gesellschaftliche Anlässe. Zudem wird im Sommer eine Gartenwirtschaft mit Sicht auf den Weiher betrieben, für die vielen Spaziergänger eine sehr willkommene Sache.

Momentan wird der "Weiher" unter dem Namen "Laghetto" als Pizzeria geführt.

(Olbrich, Willi; Gastliches Wil, Wil 1989)

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Restaurant_Zum_Weiher_bzw_Laghetto.jpgWeiher-FA02966.jpg

Quelle: wilnet.ch