Um die Jahrhundertwende war das Gebiet westlich der Allee an der Bahnhofstrasse bis auf einige Bauten an der Zürcherstrasse nahezu unverbaut. Den Anfang machte das Alleeschulhaus, das 1905 eingeweiht wurde. 1903 verkaufte Konrad Idtensohn, der Wirt des "Schweizerhofes", auf der Wiese gegen den "Ifang" zu einen Bauplatz, insgesamt 468 m2, an den Sticker Jakob Stillhart. Dieser veräusserte den Boden an den Kaufmann Carl Häffner, der darauf ein Wohn- und Geschäftshaus in ganz eigenem Stil errichtete. Im Jahr 1908 eröffnete er im Erdgeschoss die Speisewirtschaft zum "Krokodil". Nicht ganz so exotisch, wie der Name vermuten lässt, präsentiert sich das "Kroki" heute an der früheren Winkelriedstrasse, jetzt: Gallusstrasse 14. Die einfache Wirtschaft ist immer noch in einem der reizvollsten Häuser im Westquartier zu Hause. Leider wurde und wird aber für den Unterhalt wenig getan, so dass die Zukunft des "Krokodil" ungewiss scheint. Die vielen Wirtswechsel in der Vergangenheit sind auch keine besonders gute Referenz.
Heute gibt es das Restaurant "Krokodil" nicht mehr.
(Olbrich, Willi; Gastliches Wil, Wil 1989)


