Im Jahr 1880 verkaufte Sebastian Braun den Boden, auf dem heute der "Glärnisch" steht, an Franz Anton Ryser, der ihn 1886 für Fr. 15'000.- an Paul Weber aus Affeltrangen weiter veräusserte. Erst im Zuge der Industrialisierung, durch die Stickereilokale in der Nähe und durch die "Royal"-Strumpffabrik, wurde das von Franz Ryser erbaute Wohnhaus im Parterre zur Wirtschaft ausgebaut. Im Jahr 1912 konnte so der "Glärnisch" seine Pforten öffnen. Der "Glärnisch", an der Säntisstrasse, gerade "ennet" der Bahnlinie, ist ein typischer Vertreter der Quartierwirtschaft. Hier wird gejasst, geredet, diskutiert, politisiert, die Wirtschaft erfüllt ihre Funktion als Treffpunkt bestens.
(Olbrich, Willi; Gastliches Wil, Wil 1989)
