Wil dehnte und dehnt sich nach allen Richtungen aus. Das Westquartier, zwischen der Bahnlinie der Frauenfeld-Wil-Bahn und der Zürcherstrasse, war um die Jahrhundertwende vor allem Standort für diverse Weberei- und Stickereilokale. Eine Wirtschaft mitten im Gebiet scheint denn auch die logische Folge dieser Situation gewesen zu sein. Ab 1907 existierte an der Pestalozzistrasse der "Sirnacherhof", nach dessen polizeilicher Schliessung im Jahre 1934 die Wirtschaft umbenannt wurde in "Frohburg". Die vielen Wirtswechsel in den ersten Jahren überraschen und lassen auf recht unterschiedlichen Besuch schliessen.
(Olbrich, Willi; Gastliches Wil, Wil 1989) Die "Frohburg" ist seit einigen Jahren geschlossen.

