Geschichte

Das Fürstenland

16. Jahrhundert · Geschichte

Das Fürstenland, genauer die äbtische alte Landschaft, gliederte sich bis 1798 in vier Ämter: das Wiler Amt, das Amt Oberberg (Gossau), das Landshofmeisteramt um St. Gallen und das Amt Rorschach. Dazu kam 1468 das toggenburgische Unteramt mit neun Gerichten. Speziell im Vertrag von 1501 wurden die Grenzen zur Landgrafschaft Thurgau festgehalten, die auch heute noch Kantonsgrenze sind.

Das Wiler Amt, auch unteres Amt genannt, umfasste nach der Neueinteilung 1761 das Gebiet westlich der Thur bis in die Gegend des Nollen. Dazu gehörten die Gerichte (Gemeinden) Wil, Zuzwil, Lenggenwil, Niederhelfenschwil, Zuckenriet, Niederbüren, Oberbüren und Schneckenbund (heute Gemeinde Bronschhofen), im sogenannten Berggebiet die thurgauischen Orte Wuppenau, Heiligkreuz und Schönholzerswilen, im Westen Rickenbach, das Freigericht Thurlinden mit (von N nach S) Puppikon, Rothenhausen, Buewil, Hagenwil a. Nollen, Wartenwil, Remischberg, Welfensberg, Ruedenwil, Greuterschberg, Almeschberg, Wolfikon, Dietschwil, Schalkhausen, Oetwil, Hätterschwil, Balterswil, dazu vereinzelte Höfe im Raum östlich der Linie Bussnang-Wuppenau sowie im Raum Kirchberg - Gähwil-Balterswil, ferner die Gerichtsherrschaften Hüttenschwil (bei Sulgen) und Wängi und schliesslich in ökonomischer Hinsicht ein weiterer Teil des Toggenburgs nebst einer Anzahl thurgauischer und zürcherischer Höfe.

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Karte_Frstenland.jpgGrenzatlas_um_1730_-_Stadt_Wil.jpgGrenzatlas_um_1730_-_Bronschhofen.jpgGrenzatlas_um_1730_-_Rossrti.jpgGrenzatlas_um_1730_-_Thur_-_Galgen.jpg

Quelle: wilnet.ch