Im Mai 1858 wurde Gemeinderat Wieland beauftragt, für die nächste Bürgerversammlung ein Gutachten über die Errichtung von vier steinernen Brunnen zu erstellen, das als Grundlage für den zu beantragenden Kredit von Fr. 3´000.-- dienen sollte. Einer der drei neuen Brunnen sollte hinter der Wirtschaft zum "Anker" zu stehen kommen. Einzig das eiserne Wirtshausschild an der Ecke gegen den Pankratiusbrunnen ist heute von dieser Wirtschaft noch erhalten, und eben - der Brunnen hinter dem Baronenhaus.
An der Bürgerversammlung vom 9. Mai 1858 wurde das Gutachten vorgestellt. Wie schon bei anderen Gelegenheiten war es die Meinung des Gemeinderates, dass die bestehenden hölzernen Brunnen kontinuierlich durch steinerne ersetzt werden sollten, da auf die Dauer die höheren Erstellungskosten durch den einfacheren Unterhalt und die längere Lebensdauer aufgewogen würden. Dieser Argumentation schloss sich die Bürgerschaft an. So konnte der Gemeinderat dem für solche Projekte zuständigen politischen Pfleger am 17. Mai 1858 den Auftrag erteilen, bei Steinmetz Reithaar in Würenlos die Bestellung zu plazieren.

