Einer der im Gutachten an die Bürgerversammlung vom 9. Mai 1858 erwähnten drei kleineren Brunnen (Bärenbrunnen, Baronenhausbrunnen) war auch der hölzerne Brunnen beim Gasthaus zum "Adler". Wie die anderen auch war er so schadhaft geworden, dass eine Reparatur nicht sinnvoll erschien. Gemäss dem Beschluss der Versammlung sollte er durch eine solidere, steinerne Konstruktion ersetzt werden. Lieferant war auch hier die Firma Reithaar in Würenlos, die im Frühjahr 1859 den neuen Brunnen lieferte und auch setzte. Allerdings befand er sich nicht an der heutigen Stelle, sondern vor der Warteck beim Hofgebäude, was ihm auch bald den Namen "Warteckbrunnen" eintrug. Im Oktober 1978 wurde der Brunnen, trotz einigen Protesten, an den heutigen Standort versetzt.

