Kultur

Blank, Urban - frühe Jahre (1922 - 1939)

Bildende Kunst · Kultur

Urban Blank wird als fünftes Kind des Anton Blank und der Paula Blank-Jenny in Wil geboren. Seine Mutter stirbt und hinterlässt dem Vater sechs Kinder. Im Wohnhaus befindet sich eine Wärkstätte für kirchliche Kunst. Urban Blank beendet die Volksschule 1937 und tritt in die Kunstgewerbeschule St.Gallen ein. Gleichzeitig beginnt er eine Lehre in der Werkstätte seines Vaters. Urban Blank schafft sein erstes Selbstporträt in Stein. Er führt die ersten Auftragsarbeiten für Heiligenfiguren in Kirchen aus. Als Assistent von Josef Büsser überträgt er das Gibsmodell einer Madonna auf Holz. 1939 arbeitet Urban Blank als Assist des Bildhauers Alfons Maag. Die Arbeiten stehen in den Kirchen von Sirnach, Henau und Uznach. Nach einem Aufenthalt in Rom und München tritt Urban Blank in dei Hofgesellschaft von Wil ein und führt in der Werkstätte seines Vaters Aufträge für Kirchen aus. Nach der Rekrutenschule und Aktivdienst arbeitet er weiterhin in der Werkstätte des Vaters.

Urban Blank richtet sich 1945 ein eigens Atelier ein. In der Hofgesellschaft erteilt er Zeichen- und Malunterricht für Erwachsene. Er schafft das Holzmodell für den "Dürstenden", das 1998 in Santiago gestohlen wird. Der "Dürstende wird in Broze gegossen und in St.Gallen Bruggen aufgestellt. 1950 Die Statue "Christoforus".

Bildarchiv (4)

Urban_Blank_-_Studie_meines_Gesichtes_1939.jpgUrban_Blank_-_Duerstende_1947.jpgUrban_Blank_-_Christophorus_am_Weier_1950.jpgBlank-Christophorus-FA1139.jpg

Quelle: wilnet.ch