Kultur

Ausstellung "Bücher", 2010

Stadtmuseum Wil · Kultur

Bücher sind Liebespartner in Wartestellung Die Ausstellung im Stadtmuseum Wil ist sozusagen ein Willkommensgruss“ für die Stadtbibliothek im Hof zu Wil. Bücher, Papier, Schrift, aber vor allem Lesen sind die Themen in der Ausstellung. Das Stadtarchiv und das Stadtmuseum Wil verfügen über eine eigene Bibliothek, in der vorwiegend „Wilensia“ gesammelt wird. Der Bestand umfasst aktuell 1793 Publikationen.

Zur Geschichte des Buches Die ältesten Vorläufer des Buches waren die Papyrusrollen der Ägypter, von denen das älteste bekannte Exemplar über 5000 Jahre alt ist. Die Griechen und Römer übernahmen die Papyrusrollen, bis die ab dem 1. Jahrhundert allmählich der Codex ablöste. Der Codex bestand aus mehreren Lagen Pergament, die in der Mitte gefaltet und zusammengeheftet wurden. Er ist der unmittelbare Vorläufer unseres heutigen Buches. Ab dem 14. Jahrhundert wurde das Pergament allmählich durch das billigere und viel einfacher zu produzierende Papier ersetzt. Die nach der Erfindung des Buchdrucks (ca. 1450) durch Johannes Gutenberg bis zum Jahr 1500 gedruckten Bücher werden Inkunabel oder Wiegendruck (aus der Zeit, als der Buchdruck noch in der Wiege lag) genannt.

Der Begriff Buch leitet sich von „Buche“ ab, wohl wegen der in Buchenblöcke eingeritzten „Buchstaben“. Auch das lateinische Wort „Codex“ bedeutet „Block“.

Quelle: wilnet.ch