Die Gesellschaft der Stadtschützen besass jahrhundertelang das Schützenhaus am Stadtweiher und den Scheibenstand am Hang über dem Weiher, dem Scheibenberg. Mit der Einführung verbesserter Waffen wurde eine Verlegung notwendig. Gewählt wurde ein damals noch unbewohntes Gebiet in der Altstatt. Die Stadtschützen kauften 1899 die benötigten Grundstücke und erbauten nach den Plänen von Architekt Louis Grüebler ihren Schützenstand.
1964 wurde klar, dass die Schiessanlage wegen des Autobahnzubringers, der heutigen Georg-Rennerstrasse, umgesiedelt werden musste. Im Oktober 1967 wurde der Schiessbetrieb eingestellt. Heute stehen dort seit 1973 die Häuser Schützenstrasse 3 und 5. Nur die Strassennamen ‚Schützenstrasse‘ und ‚Schützenheimweg‘ erinnern noch an die Vergangenheit.
Die neue Schiessanlage wurde 1967 beim Eschenhof südlich der Autobahn gebaut und 1968 eingeweiht. Eine alte Anlage nördlich der Autobahn, die des Militärschützenvereins, wurde aufgehoben.



