Mit einem Aktienkapital von einer Million Franken wurde 1889 die Aktienbrauerei Wil gegründet. Die Gesellschaft übernahm die von Karl Mayer neu erstellte Brauereianlage beim Bahnhof. Das Unternehmen kam jedoch trotz einer 1906 vorgenommenen Reorganisation nicht voran und geriet 1910 in Konkurs. Ein Konsortium übernahm den Weiterbetrieb und änderte die Firma in Wiler Aktienbrauerei ab. Die schlechten Geschäftsjahre während des Krieges, sowie die inzwischen spürbaren Konzentrationsbewegungen im Brauereigewerbe veranlassten die Geschäftsleitung, sich stärker an eine Grossbrauerei anzulehnen. 1918 erfolgte die Fusion mit der Löwenbräu Zürich, die gleichzeitig die Brauerei zum Schweizerhaus am Friedtalweg übernahm. In der Folge wurden die beiden Wiler Betriebe stillgelegt und am Bleicheplatz lediglich ein Depot eingerichtet.
Für den Bau des Migros-Supermarktes wurde die Aktienbrauerei abgebrochen.







































